Minimalistic Blogging, oder: Message geht vor Design

Bei den täglichen Streifzügen durchs Netz passiert es einem immer öfter, gerade wenn man nach etwas sucht, dass das, wonach man gegoogelt, oder sonstwie gesucht hat, in irgendeinem Blog zu finden ist. Nicht schlimm eigentlich, doch was man in Sachen Layout geboten bekommen, lässt einen immer häufiger sagen: Hey, das ist doch die 3-Klicks-Standardinstallation von beispielsweise WordPress. Dabei handelt es sich nicht nur um „Spielwieseninstallationen“, die man einmal irgendwo hinschaufelt und nie wieder anfasst, nein auch gut besuchte Blogs bekannte Leute folgen diesem Phänomen,wie zum Beispiel das Blog von Kaj Arnö dem MySQL AB VP Community. Ich habe es mal minimalistic blogging getauft. So etwas wie Corporate Design und „gut aussehen statt funktionieren“ tritt hinter den inhaltlichen Aspekt zurück. Ich begrüße das! 🙂

MySQL European Customer Konferenz in München

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, die European Customer Conference in München zu besuchen. Mir persönlich hat die Veranstaltung sehr gefallen, ich habe einiges Wissenswerte erfahren und ein paar interessante Kontakte geknüpft. Einige haben bemängelt, die Veranstaltung sei zu wenig technisch und gewesen, dafür zu marketinglastig. Da kann ich nur sagen: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil 😉 Es ist eine Kundenkonferenz, klar, dass dort nicht die Technik, sondern das Marketing im Vordergrund steht…

Zu meinen persönlichen Highlights gehörten der Kundenbericht von Neckermann, sowie der Vortrag von Kristian Köhntopp. Über seine Person bin ich im Netz bereits häufiger „gestolpert“ und seine Präsentation war wirklich klasse!

Bei Interesse finden sich hier die entsprechenden Folien.

auch schon ein 2. Leben?

Vor ein paar Tagen bin ich das erste Mal darauf gestossen: ein zweites Leben im Internet, jetzt berichtet auch heise schon darüber. Neben einer Verwirklichungsplattform für Realitätsflüchtlinge, Geeks und Nerds hält auch das Business immer mehr Einzug in die bunte virtuelle Welt, erschliessen sich doch hier völlig neue Geschäftsfelder…

Nettes Schmankerl: Wer den virtuellen Freunden reale Eindrücke vermitteln möchte, kann sich eines Flickr-Plugins bedienen.

Da muß ich mich auch mal umsehen, hab ich gedacht, also schnell mal registrieren und gucken was da geht… Leider braucht man zur Nutzung eine Clientsoftware auf seinem Rechner, die angeboten wird für MAC und für Windows. 🙁 Sollte mir also der Zugang zur virtuellen Welt verwehrt bleiben aufgrund meiner Affinität zu Pinguin-Betriebssystemen? Nein, es gibt auch einen Linux Client, der sich allerdings noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet. Sobald ich das ausprobiert habe, gibt es hier mehr dazu… Erste Erfahrungsberichte finden sich auch hier sowie hier

Nachtrag:

Bei pixelsebi finden sich auch eine Menge interessanter Blogeinträge zum Thema Second Life

Subversion in a Nutshell: der schnelle Weg zum eigenen Repository…

Nachdem ich lange lange rumgebastelt und einen Berg unterschiedlichen Hinweisen und Erklärungen zu Subversion gelesen habe, hab ich mich entschlossen, ein kurzes Howto zusammenzuschreiben, wie ich das Ganze aufgesetzt habe, wobei ich bewußt darauf verzichte alles aus den Sourcen zu bauen… Weiterlesen

das erste eigene WordPress Plugin…

Bei der Unmenge an WordPress Plugins hab ich mich gefragt: was muß man wohl tun, um ein eigenes Plugin zu schreiben? (Sobald ich einen sinnvollen Anwendungsfall gefunden habe, den es noch nicht gibt, werde ich mich vielleicht mal dran versuchen…) Sucht man ein bisschen, landet man sehr schnell auf den WordPress Codex Seiten. Aber auch für die Liebhaber deutschsprachiger WieZus (howtos) findet sich reichlich Infomaterial. Ich verweise an dieser Stelle auf bueltge.de, wo eine Menge an Tips und Infos zusammengestellt wurde… Unter anderem Codingguidelines und ein Cheatsheet, dass man als WordPress Coder wohl immer neben der Tastatur haben sollte ;).

Flickr, oder: wie kommen die bunten Bilder in das WordPress?

Klar, wer auf der Hype-Welle mitreiten will, der muß natürlich auch einen Flickr Account haben und steigert sich noch dadurch, dass er seine Bilder im WordPress einbindet. Auch hierfür gibt´s Plugins, man braucht das Rad also nicht neu erfinden…

Ich hatte mich für FAlbum entschieden, sah überschaubar aus und es gab im Wiki auch schon ein Template für mein aktuelles Theme, wie praktisch!

Also: Plugin installiert und Seite gestrickt, Template eingebunden, und siehe da, schon hats Bilder in meinem Blog. Hab ich gedacht… Tatsächlich zeigt sich aber beim Klick auf das Bild, dass die konstruierte URL nicht aufgelöst werden kann, ich lande immer wieder auf der Einstiegsseite in meinem Blog. Auch langes Suchen und Umherkonfigurieren hat das Problem nicht behoben. Meine Vermutung: In meinem Blog sind WordPress Programmdateien und Startseite getrennt, ist historisch so gewachsen, funktioniert ansonsten tadellos, wie hier beschrieben. Das Plugin kommt damit aber scheinbar nicht klar.

Bei der Suche nach Alternativen bin ich dann auch eine viel einfachere Möglichkeit gestoßen, ein Service der durch Flickr angeboten wird, der Flickr Badge. Etwas schwer zu finden, aber dafür habe ich ja die URL hinterlegt. Schnell durch den Wizard gecklickt, den Codeschnipsel in die Sidebar eingebunden und schon sind die Bilder da…