Bloggen und die Auswirkungen
Ist bloggen nur ein Volkssport und eine Modeerscheinung, die irgendwann wieder nachlässt und vom oberflächlichen Gegenspiel aus Anonymität einerseits und dem Hang nach Extrovertiertheit andererseits geprägt ist?
Schwierig zu beantworten…
Im aktuellen Focus Spezial “digital life” als Bürgerjournalismus aufgegriffen, als ernsthafte Konkurrenz etablierter Lokalmedien. Der Begriff “Bürgerjournalismus” weckt Erinnerungen an das Lokalradio und den dortigen Bürgerfunk. Eine Sendung, bei der ich, egal in welcher Ausprägung, weder ein interessantes Thema, noch eine gute Musikzusammenstellung ausmachen konnte. Nicht gerade etwas, was ich mit Bloggen gleichsetzen würde. Sicherlich gibt es eine Menge Blogs, über die nur Stumpfsinn verbreitet wird, aber sicher ebensoviele, wenn nicht noch mehr bieten themenbezogen gute Inhalte, sind professionell betrieben haben nicht den kleinsten Hauch von Bourgeouisie.
Eine Kategorisierung, die mir wesentlich besser gefällt, nimmt eine Stdui der Uni Leipzig vor, siehe auch diese Heise Meldung. Demnach würde ich mich eher in der Kategorie “investigative Multiplikatoren” sehen, die den Mechanismus des Bloggens nutzen, um der Welt ein Stück ihres Wissens preiszugeben


