Google Gears entdecken Teil 1
Google Gears ist sicherlich nicht neu, aber ich bin erst vor kurzem darauf gestossen. Wenn man sieht was es tun soll, drängt sich die Frage auf, warum sind die Hersteller von Browsern da nicht früher drauf gekommen? (oder warum bin ich nicht auf so eine Idee gekommen…
) Der “Turboknopf” von WordPress hat mich jetzt dazu gebracht, mich mit dem Thema mal intensiver zu beschäftigen.
Verschiedene Ansätze zur Architektur von offline Applikationen und Synchronisierungsmechanismen sind hier beschrieben.
Bestandteile von Gears und wozu sie da sind:
- ein lokaler Proxy (genannt local server), der dafür verantwortlich ist zu entscheiden, ob eine Ressource offline, oder online verwendet werden soll, ansonsten würde bei nicht bestehender Netzwerkverbindung eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt, dass die aufgerufene URL nicht zur Verfügung steht.
- eine Datenbank, um Daten lokal zu speichern, die beim offline Aufruf der Applikation wieder zur Verfügung stehen.
- der Workers Pool, eine Art Prozessmodell, welches es erlaubt das eigentliche Verhalten der JavaScript Behandlung, die immer single-threaded ist, zu durchbrechen und mehr als einen Thread zu ermöglichen. In den zuvor genannten Architekturprinzipien kommt das speziell zum tragen, wenn es um die Synchronisation geht, die parallel zu dem gemacht wird, was an der Oberfläche für den Benutzer sichtbar ist.
Eine der ersten Google Anwendungen, die das Konzept unterstützt, ist der Google-Reader. Beiträge aus RSS-Feeds lassen sich mit dem lokalen Browser synchronisieren und ohne Internetzugang lesen.


