Synology Cloud Station nur im LAN betreiben

Die DSM Software von Synology verfügt schon seit einer ganzen Weile über die Möglichkeit, einen eigenen Cloudspeicherdienst zu betreiben, die sogenannte Cloud Station. Bisher hat mich das nicht besonders gereizt, da ich nicht die Notwendigkeit habe, von unterwegs auf mein NAS System zuzugreifen, dabei spielen auch Sicherheitserwägungen eine Rolle.

Im eigenen LAN eine Cloud zu haben, die sich mit verschiedenen Endgeräten synchronisiert wäre aber dennoch nützlich, also habe ich eine Konfiguration aufgesetzt, die das Ganze auf das LAN beschränkt. D.h. ich verzichte auf das von Synology angebotene Quick Connect, dem ein DNS Dienst mit Portforwarding via zentraler Synology Infastruktur zugrunde liegt…

Serverseitig wird die Cloud Station gestartet, Quickconnect bleibt deaktiviert, das heißt, die Diskstation bekommt auch keine Qucickconnect ID vergeben. Das ist wichtig für den Zugriff via Client.

quickconnect

Der Client läuft bei mir auf Fedora 21 den Download findet man auf der Supportseite von Synology. Installiert wird über die Paketverwaltung.

Einrichtung: Startet man den Client, zeigt sich der folgende Dialog für die Einrichtung der Zugangsdaten:

client

Obwohl in Zeile 2 eigentlich nach Quickconnect ID, oder Domainname gefragt wird, kann man dort die IP-Adresse der Disk Station eingeben und nach der Zertifikatsabfrage funktioniert die Anmeldung.

Wie man die Synchronisationsordner anschließend konfiguriert, ist in vielen Anleitungen im Netz beschrieben, das führe ich hier nicht separat aus.

selbstgehosteter Bookmarkdienst

Spätestens, seit es den delicio.us Bookmarkdienst nicht mehr in der damaligen Form gibt, war ich auf der Suche nach einem praktischen Ersatz, am liebsten etwas selbst Betriebenes, womit auch der Mozilla Sync Service ausscheidet. Einen eigenen Sync Server zu betreiben, der sich nahtlos mit dem Firefox Sync integriert ist ein ziemlicher Krampf, das habe ich auch schnell sein gelassen.

Weil immer noch aktuell, bin ich bei der Suche inzwischen auf Shaarli gestossen und teste es aktuell. Das läuft auf einer Sandard LAMP Infrastruktur, braucht keine Datenbank und ist schnell installiert und konfiguriert. Damit eignet es sich auch gut für eine Installation auf einem NAS System, oder einem Raspberry-Pi.

Die Benutzung passiert über ein Bookmarklet, das so ziemlich in jedem gängigen Browser funktioniert. Schön sind Funktionen, wie beispielsweise die Tagcloud, oder der Import bestehender Firefox Bookmarks…

Als Lesetip noch ein externer Artikel zu selbsgehosteten Alternativen für populäre Alltagsadienste

Office Jet in Fedora 21 einrichten

Einer der wenigen Gründe für die weitere Verwendung meiner Windows Installation ist die Benutzung eines All in one Geräts von HP zum Scannen und Drucken…

In einer frischen Fedora 21 Installation habe ich den Scanner nun so zum Laufen gebracht:

Die herkömmliche Druckereinrichtung über die grafische Oberfläche sorgt lediglich dafür, dass der Drucker ordnungsgemäß erkannt und eingerichtet wird. Versuche mit Simple Scan erkennen das Gerät so nicht und verwenden stattdessen die im Laptop eingebaute Webcam um einen „Scan“ zu erfassen. Die Recherche im Netz bringt einen sehr schnell zu den Tools der hplib, die auch schon installiert sind. Ein Versuch, hp-setup in der Konsole zu starten resultiert allerdings in diesem Fehler:

warning: Qt/PyQt 4 initialization failed.

Ich habe folgendes Paket + Abhängigkeiten installiert:

yum install python-qt4

und danach die interaktive Variante versucht:

hpsetup -i

Dann startet der Installationsassisten und führt einen durch die Einrichtung von Drucker, Fax, Fax-Header und den zugehörigen Queues.

Update: ein erneuter Test hat gezeigt, dass die Installation von python-qt4 nicht erforderlich ist, Im interaktiven Setup funktioniert es auch so.

Ein anschließender Test mit Simple Scan funktioniert dann. Auch XSane erkennt das Gerät danach beim Programmstart.