Sprachsteuerung für Domoticz mit Google Now

Bei Siio bin ich auf einen tollen Beitrag und Videos gestossen, wie man die Beleuchtung im SmartHome mit Google Now, Tasker und ein paar Plugins vom Handy aus steuern kann.

Das Ganze geht natürlich auch mit Domoticz. Wesentlicher Unterschied ist nur das verwendete Kommando und an welche Serveradresse es geschickt werden soll. Um herauszufinden, welche API Kommandos Domoticz anbietet, sollte man sich das hier ansehen.

Ein einfacher Befehl, den das Handy an eure Domoticz-Installation schicken muss, um z.B. eine Lampe einzuschalten, lautet:

http://$DOMO_IP:$DOMO_PORT/json.htm?type=command&param=switchlight&idx=$LAMPE_IDX&switchcmd=On

Wie die Variablen mit der Domoticz IP und dem Port, auf dem es bei euch läuft ersetzt werden müssen und dass auch die idx der jeweiligen Lampe eingetragen werden muss, ist glaube ich selbsterklärend.

Damit es funktioniert, ist es wichtig zu wissen, dass das Ganze case-sensitiv ist, das Kommando On oder Off muss also tatsächlich am Anfang groß geschrieben werden, das ist ein häufiger Fehler.

Zum verwendeten AutoVoice Plugin gibt es noch zu sagen, dass die kostenlose Variante in der Erkennung der Wörter auf 4 Zeichen begrenzt ist, das war mir zu Beginn nicht aufgefallen und hatte deswegen dafür gesorgt, dass meine vergebenen Kommandos nicht erkannt wurde. Beschränkt man sich allerdings auf 4 Zeichen funktioniert es auch so.

Mosquitto mqtt Message Broker auf der Synology

Nicht immer stehen für alle Geräte und Dienste, die man in seiner Homeautomatisierung verwenden möchte, die passenden Möglichkeiten bereit, alles unmittelbar in die Steuerungszentrale einzubinden.

Eine Möglichkeit dennoch Daten aus nicht direkt verbundenen Quellen in einer Steuerungssoftware wie Domoticz o.Ä. zu verwenden ist ein Message Broker. Im Umfeld der Gerätevernetzung hat sich dazu beispielsweise das leichtgewichtige Telemetrieprotokoll mqtt etabliert, das nach dem publish-subscribe Ansatz funktioniert. Verbundene Geräte können also Zustandsdaten, Ortsangaben usw. an den Message Broker übermitteln, ein Beispiel dafür wäre owntracks.

Für die Protokollimplementierg gibt es eine Reihe von verfügbarer kommerzieller, aber auch OpenSource Software. Ich habe mich für Mosquitto entschieden, weil es dazu ein Synology Package der Synocommunity gibt.

Nach der Installation läuft der Dienst zunächst ohne Authentifizierung und ohne TLS am Port 1883. Um die Funktionalität zu testen, brauch es einen Client. Ich verwende die Chrome Erweiterung MQTTLens. Wie man damit umgeht, ist hier so gut beschrieben, dass ich dazu selber nichts schreiben muss.

Authentifizierung in Mosquitto mit Username / Passwort:

Dafür bringt mosquitto ein Kommandozeilenwerkzeug zur Erzeugung eines Passwortfiles mit dem Namen mosquitto_passwd mit, zu finden im Ordner bin der Mosquitto Installation. Um ein Passwortfile mit dem Namen mqpass im aktuellen Verzeichnis für den Benutzer test zu erzeugen reicht:

./mosquitto_passwd -c ./mqpass test
dann wird eine entsprechende Datei angelegt. Jetzt muss man Mosquitto noch beibringen, diese zu verwenden. Hierzu müssen in der mosquitto.conf Datei im Verzeichnis var der Mosquitto Installation die folgenden beiden Einträge verändert werden:

allow_anonymous false    # war vorher True

password_file Pfad/zu/mqpass # Pfad zu mqpass muss eingeben werden

Nach einem Neustart des Dienstes stellt man fest, dass man sich wie bisher nicht mehr verbinden kann und das erst wieder möglich ist, nachdem Benutzernamen und Passwort eingegeben wurden…

Ein paar Links zum Thema:

MQTT und Owntracks – Livetracking

DIY Latitude

Caschis Blog

Mosquitto und Websockets

 

Android Gerät mit VPN Server verbinden

Wenn man von unterwegs auf sein Heimnetzwerk zugreifen möchte, bietet es sich an, dazu einen VPN Server in Kombination mit einem dynamischen DNS Service einzurichten. Das habe ich hier und hier beschrieben.

Wie verbinde ich nun einen Client, in diesem Fall ein Android Mobiltelefon mit dem VPN Server?

Bei der Wahl des verwendeten Protokolls für das VPN habe ich mich für IP-Sec entschieden, weil es sicherer sein soll, als das PTP-Tunneling Protokoll und bei die gängingen Android Versionen beides out of the box beherrschen, ohne dass die Installation zusätzlicher Apps erforderlich ist.

Die Einrichtung geschieht über Einstellungen > Mehr > VPN

Android VPN-Client

Android VPN-Client

Über das  + Symbol wird einfach ein neuer Eintrag hinzugefügt:

Android VPN-Client

Android VPN-Client

Hier wird ein Eintrag L2TP/IPSec PSK angelegt, weil wir uns bei der Konfiguration des Synology VPN-Servers für einen preshared Key (PSK) entschieden und den dort vergeben haben. Für die Konfiguration müssen ein beliebiger Name (hier: Home) für den Eintrag, sowie die DDNS Adresse eingegeben werden, unter der das Heimnetz nach außen erreichbar ist.

Der im VPN-Server vergebene Schlüssel wird in das Feld „vorinstallierter IPSec-Schlüssel“ eingetragen, das wars.

Android VPN-Client

Android VPN-Client

Durch einen Klick auf den gerade angelegten Eintrag wird versucht, die Verbindung zum VPN-Server herzustellen, dazu werden die Benutzerdaten des Synology Benutzers abgefragt, fertig:

Android VPN-Client

Android VPN-Client

Ob die Verbindung funktioniert, ist zum einen durch das Schlüsselsymbol im Telefondisplay zu erkenn, zum anderen sollte es jetzt mögklcih sein, von außerhalb eures Heimnetzwerkes (WLANs) über die UMTS Verbindung des Geräts die internen 192.xxx Adressen aufzurufen.

Besonderheit: Der erstmalige Aufruf von „Einstellungen > Mehr > VPN“ auf manchen Androidgeräten der aktuelleren Versionen führt zu einer PIN Abfrage für einen „Anmeldeinformationsspeicher„. Ich konnte mich allerdings nicht entsinnen, so etwas jemals eingerichtet zu haben. Des Rätsels Lösung liegt in der Displaysperre des Geräts. Ich habe dort kurzzeitig eine PIN zum Entsperren des Displays statt eines Musters eingerichtet und mit der gleichen PIN ist es dann möglich auf das VPN Menü zuzugreifen und wie oben beschrieben Einträge anzulegen.

Hausautomatisierung – Was soll erreicht werden

Die wohl wichtigste Frage für meine Hausautomatisierungsspielereien lautet: Was soll eigentlich erreicht werden? Aufgekommen ist das Thema durch Überlegungen, die Beleuchtung in Teilen der Wohnung zu ändern und dabei ein paar ungünstig platzierte Schalter durch Funkschalter zu ersetzen / zu erweitern.

Per Funk fernbedienbare Elektronikkomponenten gibt es wie Sand am Meer und in so ziemlich jedem Laden mit einem Elektroniksortiment bis hin zu den bekannten Discountern. Vieles davon sind aber proprietäte Lösungen, die schlecht oder gar nicht erweiterbar sind. Erweiterbar sollte es aber sein, außerdem so, dass man nicht gleich Unsummen investieren muss, vielleicht sogar vorhandene Dinge nutzen kann, bzw. auf frei verfügbare Komponenten, speziell bei der Software und den verwendeten Standards aufsetzen kann.

Bei der vielen Recherche blieb zunächst das übrig:

  • vorhandene Synology Diskstation oder Raspberry Pi als Zentrale verwenden
  • frei verfügbare Softwarelösungen für die Zentrale ausprobieren
  • zunächst vorhandene Komponenten (Mobiltelefon, Netzwerkgeräte) integrieren
  • Presence Detection
  • Integration von Beleuchtung und Funkschaltungen
  • nicht nur fernbedienen sondern regelbasiert steuern

Hausautomatisierung Sammelthread

In einem Blog wie diesem darf wohl auch das Thema Hausautomatisierung und dessen Technikspielereien nicht mehr fehlen. Bereits eine kurze Internetsuche zeigt, dass das ein Riesenfeld ist, in dem man Unmengen von Zeit und noch mehr Geld versenken kann und trotzdem nie Licht am Ende des Tunnels sieht. Es ging mir jedenfalls so, dass mich jeder Ausschnitt eines Themas, bei der Recherche zu immer neuen Themen, neuer Hardware, x verschiedenen Softwarelösungen und Dutzenden von Blogs und Tutorials mit Argumenten für und gegen Alles geführt hat…

Weil ich trotzdem Lust habe, mich damit zu beschäftigen wird hier im Laufe der Zeit eine Reihe von Artikeln entstehen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Dieser Post wird dabei so eine Art Überblick bleiben, den ich ständig fortschreibe und der auf die weiteren Beiträge verweist. So fügen sich die Fragmente vielleicht etwas besser zusammen, als nur über die Tags und Kategorien…

Im Vordergrund wird dabei vor allem Spaß und Neugier stehen, ob also jemals eine „Komplettlösung“ dabei herausspringt, weiß ich jetzt noch nicht…

  1. Grundlagen und Informationsquellen
  2. Was soll erreicht werden
  3. verwendete  bzw. getestete Software
    1. Steuerungszentrale Home Assistant
    2. Message Broker
  4. verwendete Hardware
  5. Sonstiges

Temporäre Tonaussetzer beim Amazon Fire TV

Nachdem sie jetzt einige Wochen tadellos funktioniert hat, hat die Amazon Fire TV Box (AFTV) seit kurzem hin und wieder Tonaussetzer. Die äußern sich so, dass der Ton mitten in der Wiedergabe aussetzt. Hin und wieder lässt es sich durch pausieren / fortsetzen der aktuellen Wiedergabe regeln, aber die Ausfälle lassen sich dadurch nicht auf Dauer beheben…

Nach einiger Suche bin ich hier einer Lösung auf die Spur gekommen. In meinem Setup ist die Box mit einem Amazon HDMI Kabel mit dem Fernseher verbunden, an dessen Kopfhörerausgang ein Funkkopfhörer angeschlossen ist. Da scheint es offensichtlich einen Zusammenhang zu geben, zwischen dem angeschlossenen Kopfhörer und den Default-Tonoptionen des AFTV.

Seit ich in den Einstellungen des AFTV die Optionen für den Ton fest auf das HDMI Signal eingestellt habe, sind keine Aussetzer mehr aufgetreten.

selbstgehosteter Bookmarkdienst

Spätestens, seit es den delicio.us Bookmarkdienst nicht mehr in der damaligen Form gibt, war ich auf der Suche nach einem praktischen Ersatz, am liebsten etwas selbst Betriebenes, womit auch der Mozilla Sync Service ausscheidet. Einen eigenen Sync Server zu betreiben, der sich nahtlos mit dem Firefox Sync integriert ist ein ziemlicher Krampf, das habe ich auch schnell sein gelassen.

Weil immer noch aktuell, bin ich bei der Suche inzwischen auf Shaarli gestossen und teste es aktuell. Das läuft auf einer Sandard LAMP Infrastruktur, braucht keine Datenbank und ist schnell installiert und konfiguriert. Damit eignet es sich auch gut für eine Installation auf einem NAS System, oder einem Raspberry-Pi.

Die Benutzung passiert über ein Bookmarklet, das so ziemlich in jedem gängigen Browser funktioniert. Schön sind Funktionen, wie beispielsweise die Tagcloud, oder der Import bestehender Firefox Bookmarks…

Als Lesetip noch ein externer Artikel zu selbsgehosteten Alternativen für populäre Alltagsadienste

Android Gerätewechsel Kontakte und das Chaos drumherum

Ich bin gerade dabei das Handy zu wechseln und die Frage, was stell ich beim Gerätewechsel eigentlich mit meinem Adressbuch an, ist tatsächlich eine größere Aufgabe…

Auf meinem Handy haben sich historisch die Kontakte gesammelt, die noch aus der Vor-Smartfone Zeit auf der SIM- Karte waren, zusätzlich, die Kontakte, die im Telefonspeicher  gesammelt sind und dazu noch die Social Media Kontakte, aus WhatsApp, Google+, Google Mail usw. Auf meinem PC als Thunderbird  Benutzer außerdem durch Thunderbird gesammelte Mailadressen, zu denen möglicherweise Telefonkontakte mit Telefonnummer existieren, die aber nicht verbunden sind. Wie bekommt man die unter einen Hut und vermeidet Duplikate?

Ich habe mich dazu entschieden, Google an der Stelle zum Master zu machen, um über verschiedene Geräte hinweg eine online Synchronisation zu erreichen…

Um es vorweg zu nehmen: Eine schöne und leichte Lösung habe ich nicht gefunden, die unterschiedlichen Versuche, durch synchronisieren von Handy und SIM-Karte Duplikate auszuräumen, hat nicht zum Erfolg geführt, Unterschiede in Android Versionen sowie der Wechsel von herkömmlicher SIM-Karte zu Micro-SIM und USIM tragen ihr Übriges dazu bei.

Ich habe also Folgendes getan:

  • Im Telefon jeweils SIM und Handykontakte als .vcf auf das Dateiverzeichnis des Geräts exportiert und auf den PC kopiert. Dort habe ich sie als separate Adressbücher in Thunderbird importiert.
  • Die Google Kontakte ebenfalls auf den PC gebracht, neben dem von Google angebotenen Export gibt es auch dieses Thunderbird Plugin, um die Kontakte in Thunderbird einzubinden und als Adressbuch zur Verfügung zu haben. Die Google Kontakte habe ich anschließend gelöscht.
  • in Thunderbird ein leeres Adressbuch angelegt und dort in händischer Kleinarbeit alle Kontaktdaten zusammengetragen, die ich behalten und weiterverwenden wollte.
  • Dieses Adressbuch habe ich nach Fertigstellung in Googlle importiert. Dazu bietet das Plugin keinen komfortablen Weg, allerdings bietet Thunderbird selbst eine Exportmöglichkeit in .csv und. ldif Formate.

Im ersten Versuch musste ich allerdings feststellen, dass die .csv Formate, die man in Thunderbird exxportieren kann nur teilweise in Google den jeweiligen Feldern zugeordnet werden. In der Regel führt es dazu, dass Name, Vorname usw. korrekt aufgeteilt werden, alle weiteren Angaben, wie Telefon, E Mail usw. aber als Flißtext im Kommentarfeld landen… Unschön!

Hierfür bietet allerdings das Thunderbird Plugin More functions for adressbook Abhilfe, damit lassen sich die Adressbücher auch in anderen Formaten exportieren, wie etwa das VCard Format. So klappt auch der Import in Google korrekt.

Der Test mit dem Tablet zeigt, dass auch die Synchronisation funktioniert…

 

 

What´s App und der Messenger Dschungel

Der Kauf durch Facebook hat die What´s App Fangemeinde ganz schön durcheinandergebracht. Eigentlich erstaunlich, denn objektiv betrachtet hat sich erstmal nicht viel verändert. Vorher war es ein Produkt mit eher geringem Privatsphäre- Datenschutz und es war kein großes Geheimnis, dass alles, was ich auf diesem Wege verbreite, sehr schnell aus meinem Einflussbereich entschwindet. Wo meine Inhalte und Informationen über meine Gruppen, Kontakte usw. landen und wer darauf Zugriff bekommt, war für mich nicht nachvollziehbar.

Und jetzt? Jetzt ist es genau so. Dass die Nähe zu Facebook größer geworden ist, macht meines Erachtens nur einen marginalen Unterschied aus. Eine gewisse Awareness, was man wie in welchen Kommunikationskanal gibt, sollte auch vorher schon dagewesen sein.

Wenn man jetzt dennoch einen Wechsel machen will, ist die Welt nicht unbedingt leichter geworden. Aufgrund der vielen Alternativen, sind nicht nur die Produktfeatures wichtig, sondern auch die Verbreitung in meinem eigenen Umfeld.

In den ersten Tagen nach Bekanntwerden des Kaufs gab es Meldungen, Empfehlungen, Bewertungen für und gegen alles. Ich persönlich habe mich noch nicht entschieden, was ich tue, bis dahin bleibe ich bei What´s App und schnuppere mal in diese, mal in jene Alternative rein. Wer Lust hat mit zu testen, kann sich gerne bei mir melden, denn keines der Tools macht ohne Kontakte wirklich Sinn.

In diesem Artikel geht es nur darum, eventuell die ersten Eindrücke zu notieren und meine persönliche Laienmeinung zum grundsätzlichen Thema, mehr nicht… Hin und wieder werde ich den Artikel vielleicht fortschreiben.

Wer umfangreichere Bewertungsartikel mit Bezug zu einzelnen Produkten lesen möchte, sollte diesen hier versuchen, oder sich bei netzpolitik.org umsehen.

Auch die Stiftung Warentest hat zwischenzeitlich Tests angestellt und Informationen veröffentlicht, das kann hier nachgelesen werden… Ob alle diese Darstellungen gut oder schlecht, richtig oder falsch sind, das muss jeder für sich selbst entscheiden, ich bewerte das hier nicht!

Ohne auf ein Produkt im Einzelnen einzugehen, hat die Suche nach alternativen Tools folgende größere Nachteile für mich, die als Argumente in eine Auswahl einbezogen werden sollten:

  1. Produkte mit closed Source Anteilen. Alle, die jetzt laut nach Sicherheit, Privatsphäre und Veschlüsseldung schreien, wissen im Grunde auch nicht, wie es genau unter der Haube aussieht. Die Möglichkeiten es selbst zu überprüfen, so man das kann und will, sind nicht gegeben.
  2. Wenn ein kommerzieller Anbieter das Produkt vertreibt und meinetwegen auch kostenlos anbietet, kann es dennoch schnell aufgekauft werden, wenn es nur populär genug ist.
  3. Erfahrung und Reife: Viele der Alternativprodukte  sind relativ jung in ihrer Projektgeschichte, manche gehen insofern eigene Wege, dass sie Protokolle von Grund auf neu entwickeln usw. Das ist nicht per se falsch und ohne diese Menschen würde es keine technische Innovation geben. Es bedeutet allerdings, dass man wenn man tatsächlich auf Sicherheit und Stabilität bedacht ist, hier auch eine gewisse Vorsicht walten lassen muss. Beispiele dafür, wie schwer es ist, Produkte zu einer gewissen Reife zu bringen und trotz intensiver Bemühungen und langjähriger Erfahren trotzdem immer wieder mit Sicherheitslücken konfrontiert zu sein, gibt es reichlich.
  4. Fragementierung und Usability: Wer die Wahl hat, hat die Qual… Schon jetzt kämpfen ein halbes Dutzend mehr oder weniger prominente Programme um die Gunst der Nutzer, weitere werden folgen, gerade  auch im Open Source Bereich. Eine Fragmentierung, wie sie beispielsweise bei der stetig steigenden Zahl an Linux Distributionen zu beobachten ist, geht in der Regel zu Lasten der Nutzer. Der will nicht unbedinngt Vielfalt, sondern in erster Linie Nutzen und zwar möglichst schnell und möglichst einfach. Unterschiede zwischen den einzelnen Programmen festzustellen und herauszufinden, welches den eigenen Bedarf am Besten deckt, ist für den 0815 Benutzer nur schwer möglich, erst recht, wenn es dabei um Dinge wie die Darstellung der gewählten Verschlüsselungs- und Kommunikationsmethoden geht.Vor lauter Technik bleibt Benutzbarkeit und Aussehen oft auf der Strecke. Das zeigen bereits erste Stichproben der einzelnen Tools, wenn man mit Begrüßungs- und Einrichtungsbildschirmen und den Hilfeseiten konfrontiert wird. Randnotiz: Bei der Suche nach dem Abdeckungsgrad von Übersetzungen bin ich auf Transifex gestoßen einer Communnity Plattform für Softwareübersetzungen in alle möglichen Sprachen. Hier kann jeder mitmachen, der Lust hat, gerade für Nichttechniker eine Möglichkeit an einem Projekt mitzuwirken…Und auch hier gilt: Sicherheit bremst… Zumindest beim Komfort, dazu braucht man sich bei den verschiedenen Anbietern nur den Austasch von Schlüsseln u.Ä. anzusehen. Das Tool kann mir eben als Benutzer nicht alles abnehmen, wenn ich nicht möchte, dass meine Kontakte zentral gespeichert, mit den Kontakten anderer abgeglichen und auf Gemeinsamkeiten überprüft werden, die man mir vorschlägt.

Mein Fazit bisher: Wem es um die Sicherheit und den Datenschutz geht, der überlege gut, was wirklich für ihn wichtig ist und wie er das ihn seine Toolauswahl oder die Wahl alternetiver Kommunikatiosnwege einfließen lässt.

Langfristig wird die Aufmerksamkeit vermutlich wieder sehr schnell abnehmen, wenn sich der Nutzer in seinem Bedürfnis nach Komfort und Einfachheit nicht mehr wiederfindet, lässt das Interesse an einer Sicherheit, die ohnehin nie vollständig gegeben ist, auch wieder nach…

Just my 2 cents.

 

Samsung Galaxy Tab unter Linux nur mit MTP

Die Unterstützung als USB Mass Storage Device für den Anschluß an einen PC per USB Kabel sucht man bei einem GalaxyTab leider vergeblich aufgrund der Besonderheiten, dass der interne Speicher gleichzeitig auch vom Android Betriebssystem eingebunden werden muss, ist es wohl schwierig, das Gerät gleichzeitig als USB Massenspeicher einzubinden. Unterstützt wird nuch noch ein Anschluß als MTP Device, vergleichbar einem Audioplayer.

Die Unterstützung unter Linux hierfür ist mehr als dürftig, speziell, wenn man Dokumente u.ä auf das Gerät bringen will. Ausprobiert habe ich beispielsweise diese hier, aber das führt zumindest bei mir nicht zum Erfolg.

Abhilfe schafft da beispielsweise eine App, wie Davdrive, die allerdings daran krankt, dass man keine kompletten Verzeichnisstrukturen verschieben kann.

Für mich ziehe ich das Fazit, dass alles, was ich ausprobiert habe für eine einfache und benutzerfreundliche Lösung noch nicht ausgereift ist.