Beitrags-Archiv für die Kategory 'Development'

Gnome Voice Control im Netbook Remix

Dienstag, 10. März 2009 6:57

Eins der Dinge, die mir sehr gut am EEE PC mit originalem Betriebssystem gefalllen ist das Voice Control Modul. Bei meinen Tests funktionierte es ziemlich gut, schade nur, dass es nicht erweiterbar ist. Für die EasyPeasy Installation auf meinem Laptop habe ich mich auf die Suche nach einem entsprechenden Tool für Ubuntu gemacht und bin dabei auf Gnome Voice Control gestossen. Ursprünglich entstanden zum Google Summer of Code, hat das Projekt mittlerweile Einzug in die Package Repositories von Debian gehalten.

Nach der Installation des Paketes war ich zunächst ein bisschen verwirrt, weil ich es nicht finden konnte, bis ich dann festgestellt habe, dass es sich um ein Gnome Panel handelt, dass einer Leiste hinzugefügt werden muss.

Mit dem Netbook Remix hat man nicht so ohne weiteres Zugriff auf die Symbolleisten, da die Oberfläche eine fixierte obere Fensterleiste mitbringt, und der Platz rechts und links daneben bereiots belegt ist. Mit einem Rechtsklick auf die Fensterleiste kann man diese Fixiereung allerdings aufheben und anschliessend die Größe verändern. Dadurch legt man einen Teil der darunterliegenden Leiste frei und kann Gnome Voice Control als neues Panel hinzufügen. Das habe ich dann ebenfalls in der Größe verändert und ganz links plaziert, siehe Screenshot.

Mit einem Rechtsklick auf das Panel lässt sich die Spracherkennung starten und ist nach einigen Augenblicken einsatzbereit. Meine Tests mit dem Mailclient haben auch soweit funktioniert, jetzt hoffe ich auf eine Liste aktueller Kommandos und zügiger Erweiterungen.

Im Netz finden sich ein paar Videos, die die Funktionsweise verdeutlichen.

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EasyPeasy 1.0 und DVB-T auf dem eee PC

Montag, 9. März 2009 23:31

Nachdem mein DVB-T Stick Pinnacle e72 mit Xandros nicht laufen wollte, weil Xandros es für ein USB 1.1 Gerät gehalten hat, habe ich nun mit EasyPeasy einen neuen Versuch gewagt. Als Wiedergabeprogramm habe ich mir Me TV ausgeguckt, weil das ziemlich leichtgewichtig ist und nicht zu viele Abhängigkeiten mit installiert.

Eigentlich hatte ich mich nach dem Einstecken des Sticks schon auf umständliches Kompilieren und Treiber einrichten eingestellt, doch ein kurzes dmesg hat gezeigt, dass der Stick erkannt und als Gerät registriert wurde. Also schnell Me TV installiert und gestartet. Siehe da, das System fragt nach meinem Standort und startet die Sendersuche. Kaum ist die abgeschlossen, startet die Wiedergabe des ersten Senders in der Liste.

Toll!

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Google Gears entdecken Teil 1

Montag, 9. März 2009 23:31

Google Gears ist sicherlich nicht neu, aber ich bin erst vor kurzem darauf gestossen. Wenn man sieht was es tun soll, drängt sich die Frage auf, warum sind die  Hersteller von Browsern da nicht früher drauf gekommen? (oder warum bin ich nicht auf so eine Idee gekommen… ;) ) Der “Turboknopf” von WordPress hat mich jetzt dazu gebracht, mich mit dem Thema mal intensiver zu beschäftigen.

Verschiedene Ansätze zur Architektur von offline Applikationen und Synchronisierungsmechanismen sind hier beschrieben.

Bestandteile von Gears und wozu sie da sind:

  • ein lokaler Proxy (genannt local server), der dafür verantwortlich ist zu entscheiden, ob eine Ressource offline, oder online verwendet werden soll, ansonsten würde bei nicht bestehender Netzwerkverbindung eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt, dass die aufgerufene URL nicht zur Verfügung steht.
  • eine Datenbank, um Daten lokal zu speichern, die beim offline Aufruf der Applikation wieder zur Verfügung stehen.
  • der Workers Pool, eine Art Prozessmodell, welches es erlaubt das eigentliche Verhalten der JavaScript Behandlung, die immer single-threaded ist, zu durchbrechen und mehr als einen Thread zu ermöglichen. In den zuvor genannten Architekturprinzipien kommt das speziell zum tragen, wenn es um die Synchronisation geht, die parallel zu dem gemacht wird, was an der Oberfläche für den Benutzer sichtbar ist.

Eine der ersten Google Anwendungen, die das Konzept unterstützt, ist der Google-Reader. Beiträge aus RSS-Feeds lassen sich mit dem lokalen Browser synchronisieren und ohne Internetzugang lesen.

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EEE 4G und unionfs

Montag, 9. März 2009 23:30

Als ich über den Recoverymechanismus im EEE PC gelesen habe, habe ich mir das so vorgestellt, wie eine Recovery Partition beim Kauf eines Stabdardrechners, die ein Image enthält, welches sich im Bedarfsfall zurücksichern lässt. Das warf allerdings die Frage auf, warum das beim EEE PC so schnell geht und woher der Platz dafür kommt, da meine Vorstellung davon nicht so recht zur Partitionierung des EEE PC passen wollte.

Also habe ich mir das Ganze näher angesehen und folgendes herausgefunden:

Es gibt eine System- und eine Userpartition auf der internen SD-Card. Diese werden per unionfs “übereinandergelegt”, wobei der Teil, der das Betriebssystem beherbergt, read-only gemounted ist und nur das Homeverzeichnis schreibbar ist.

Schaut man sich an, was sich hinter den Grub Menüpunkten restore und check verbirgt, stellt man fest, dass die Skripte nichts anderes tun, als das Homedateisystem zu cheken und im Falle eines Restores zu formatieren. Das Betriebssystem als solches wird gar nicht angefasst.

That’s it. Darum gehts auch so schnell.

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Probleme mit WordPress 2.7.x

Sonntag, 15. Februar 2009 18:09

Gestern habe ich ein Update auf WordPress 2.7.1 gemacht, das keine Datenbankänderungen hinzugekommen zu sein scheinen, war das Ganze auch schnell gemacht und sah auf den ersten Blick gut aus…

Im Adminmenü sah die Darstellung  ziemlich daneben aus, es schien zwar alles da zu sein, aber nicht an der Stelle, wo es hingehört…

Wer schon mal selbst mit Stylesheets, Boxen usw. gearbeitet hat, weiß was ich meine und vermutet schnell, dass am Stylesheet, oder dessen Benutzung (nicht geschlossene divs, usw.) etwas klemmt.  Also habe ich die Vorgängerversion wieder rausgekramt und installiert,  beim anschliessenden Test war alles wieder an seinem Platz.

Heute morgen will ich einen angefangenen Post fertigschreiben und siehe da, es ist wieder alles durcheinander…

Bei der Ursachenforschung ist mir folgendes aufgefallen:

  • Im Firefox unter Linux sieht alles korrekt aus und ist an seinem Platz, ebenso unter Windows im IE 7
  • Im Firefox unter Windows (3.05) stimmt die Darstellung nicht

Ob es an schlampiger Programmireung im WP, oder im DFirefox liegt, hab ich leider noch nicht herausgefunden, aber immer noch besser, als ein schief gegangenes Update ;)

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MindMaps erstellen und online publizieren

Sonntag, 15. Februar 2009 13:34

Ich bin ein großer Fan von Mind Maps! Bisher habe ich immer mit FreeMind gearbeitet, aber heute bin ich auf etwas neues gestossen:

XMind ist ein auf der Eclipse RCP basierendes MindMap Programm mit einer ganzen Reihe von interessanten Möglichkeiten. Neben traditionellen MindMaps lassen sich auch Fischgrätendiagramme, etc. erstellen. Für Maps, die mit Freemind erstellt wurden, gibt es eine Importfunktion.

Darüber hinaus ist eine Uploadfunktion vorhanden, die es erlaubt, erstellte MindMaps online auf der Herstellerseite zu publizieren.

Das Programm gibt es in einer Open-Source- und einer kostenpflichtigen Version, leider ist es nur in der kostenpflichtigen Version möglich, erstellte und hochgeladene Maps nur einem eingeschränkten Nutzerkreis verfügbar zu machen, aber ich finde es trotzdem ziemlich gelungen. Um die Software herunterzuladen, ist es erforderlich einen Account anzulegen, unter dem man dann auch seine erstellten Maps veröffentlichen kann. Das Programm gibt es für Linux- und windowsbasierte Systeme, ausserdem ist eine portable Version und ein Eclipse Plugin verfügbar.

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SSH Client für Windows

Sonntag, 1. Februar 2009 15:28

Bisher habe ich, wenn ich einen SSH Client für Windows gebraucht habe, immer Putty verwendet, klein, schnell und mit allem, was ich brauchte…
Beim Stöbern nach Tools, bin ich jetzt auf Tunnelier gestossen. Es klang sehr vielversprechend, weil es neben dem Terminal noch über einen grafischen Client für Dateiübetragung verfügt, ähnlich einem FTP Client.
Ich habe es ausprobiert und eine Weile damit herumgespielt und muss sagen, ich bin begeistert.
Wer neben der Textkonsole noch einen graphischen client braucht, ist hier genau richtig.

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WordPress Revisions abschalten

Samstag, 27. Dezember 2008 22:35

Es ist wirklich ein Kreuz mit der Featureritis… Meistens finde ich die Neuerungen in WordPress toll und halte sie für Verbesserungen einer ohnehin schon ziemlich tollen Open Source Software, aber manchmal kann man sich einfach nur ärgern.

Zum Beispiel über die unsäglichen Revisions, die seit einger Zeit dazugekommen sind,  Einen wirklichen Mehrwert konnte ich bisher noch nicht feststellen und ständig kommen sie einem in die Quere, editiert man viel rum, werden Berge von Einträgen in die DB geschrieben und viele Plugins kommen damit einfach nicht zurecht, wie z.B. podpress. Wenigstens konfigurierbar hätte man es machen können…

Nach ein wenig Suche bin ich auf einige Blogger gestossen, denen es ähnlich erging und noch viel mehr Tips, wie man die Revisions abschaltet. Bevor ich es hier zum x-ten Mal wiederhole:

Bei Andrei Neculau habe ich gleich auch noch ein SQL-Statement gefunden, um die Datenbank ein wenig aufzuräumen.

Vielen Dank!

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dokuwiki Plugin Set für Blog und Co.

Sonntag, 12. Oktober 2008 10:07

Ich bin schon seit längerem ein treuer Dokuwiki Fan, es ist schnell und einfach zu installieren und zu konfigurieren und überzeugt mich auch aus Benutzersicht. Die Fangemeinde hat auch eine ganze Reihe toller und nützlicher Plugins hervorgebracht, unter anderem die Möglichkeit, Blogfunktionalitäten einzubauen.

Es hat sicherlich nicht den Umfang von WordPress und Co, aber ich finde die Verbindung von Wiki und Blog ganz nützlich.

Durch den eingebauten Pluginmanager lassen sich die Erweiterungen auch komfortabel und einfach installieren. Bei Foosel bin ich jetzt auf einen Pluginkonfigurator gestossen, der einem relevante Blog-Plugins anbietet und auf Wunsch zu einem Päckchen zusammenschnürt, das in kürzester Zeit installiert ist.

Danke!

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Pinnacle e72 DVB-T unter Ubuntu einrichten

Sonntag, 5. Oktober 2008 19:55

Ich habe ziemlich lange gebraucht und eine Menge Dinge ausprobiert, um den Pinnacle DVB-T Stick unter Ubuntu 8.04 zum Laufen zu bringen, doch das hat mich schliesslich zum Erfolg geführt:

Ich habe mich für die Treiber von linuxtv.org entschieden, bei meiner Suche habe ich zwar noch eine Reihe anderer Treiberquellen gefunden, aber an irgendeiner Stelle hat es immer Probleme gegeben. Damit man auf die Sourcen dort zugreifen kann, benötigt man mercurial und natürlich die üblichen Pakete zum Bau von Software aus Sourcecode:

sudo apt-get install mercurial linux-headers-$(uname -r) build-essential

Als nächstes checkt man die Sourcen für den Treiber aus:

hg clone http://linuxtv.org/hg/v4l-dvb

Dadurch wird ein Verzeichnis “v4l-dvb” angelegt, indem man nun die üblichen Schritte zum Kompilieren macht:

cd v4l-dvb

make

sudo make install

Damit der Stick erkannt wird, nun noch die Firmware an die richtige Stelle kopieren:

sudo cp dvb-usb-dib0700-1.10.fw /lib/firmware/$(uname -r)/

Jetzt sollte im Systemlog eine entsprechende Meldung auftauchen, wenn man den Stick eingesteckt hat:

dmesg

Als Client habe ich kaffeine verwendet, eine Alternative wäre zum Beispiel auch me-tv.

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