Beitrags-Archiv für die Kategory 'fun'

sein eigenes Süppchen kochen

Dienstag, 6. Oktober 2009 19:36

Die Entwicklung neuer Dinge im Rahmen des WWW ist ja heute so schnell geworden, dass man selbst als interessierter und technikaffiner Mensch ständig hinterherhängt und manchmal bemerkt man Dinge erst nach einer Ewigkeit. So ging es mir mit den Tumbleblogs, oder genauer gesagt dem Dienst soup.io. Darauf gestossen bin ich erst,als ichdarüber gelesen habe, dass die Schöpfer eine Auszeichnung defür bekommen haben. Neben Bildern Texten und multimedialen Inhalten, kann man via diesen Dienst interessante Dinge sammeln und mitteilen, die man im Web aufgestöbert hat und es, ganz im Sinne der social Community, mit anderen teilen. Eine tolle Idee für die “Generation upload”, wie ich es als Begriff vor kurzem in einer Werbekampagne gesehen habe.

Thema: Ajax, Design, Development, Websitecontent, blogging, codehacker, fun, open source, social networking, stuff for nerds, web2.0 | Kommentare (0)

Gnome Voice Control im Netbook Remix

Dienstag, 10. März 2009 6:57

Eins der Dinge, die mir sehr gut am EEE PC mit originalem Betriebssystem gefalllen ist das Voice Control Modul. Bei meinen Tests funktionierte es ziemlich gut, schade nur, dass es nicht erweiterbar ist. Für die EasyPeasy Installation auf meinem Laptop habe ich mich auf die Suche nach einem entsprechenden Tool für Ubuntu gemacht und bin dabei auf Gnome Voice Control gestossen. Ursprünglich entstanden zum Google Summer of Code, hat das Projekt mittlerweile Einzug in die Package Repositories von Debian gehalten.

Nach der Installation des Paketes war ich zunächst ein bisschen verwirrt, weil ich es nicht finden konnte, bis ich dann festgestellt habe, dass es sich um ein Gnome Panel handelt, dass einer Leiste hinzugefügt werden muss.

Mit dem Netbook Remix hat man nicht so ohne weiteres Zugriff auf die Symbolleisten, da die Oberfläche eine fixierte obere Fensterleiste mitbringt, und der Platz rechts und links daneben bereiots belegt ist. Mit einem Rechtsklick auf die Fensterleiste kann man diese Fixiereung allerdings aufheben und anschliessend die Größe verändern. Dadurch legt man einen Teil der darunterliegenden Leiste frei und kann Gnome Voice Control als neues Panel hinzufügen. Das habe ich dann ebenfalls in der Größe verändert und ganz links plaziert, siehe Screenshot.

Mit einem Rechtsklick auf das Panel lässt sich die Spracherkennung starten und ist nach einigen Augenblicken einsatzbereit. Meine Tests mit dem Mailclient haben auch soweit funktioniert, jetzt hoffe ich auf eine Liste aktueller Kommandos und zügiger Erweiterungen.

Im Netz finden sich ein paar Videos, die die Funktionsweise verdeutlichen.

Thema: Development, EEE PC, Howto, codehacker, easyPeasy, fun, open source, stuff for nerds | Kommentare (0)

Google Gears entdecken Teil 1

Montag, 9. März 2009 23:31

Google Gears ist sicherlich nicht neu, aber ich bin erst vor kurzem darauf gestossen. Wenn man sieht was es tun soll, drängt sich die Frage auf, warum sind die  Hersteller von Browsern da nicht früher drauf gekommen? (oder warum bin ich nicht auf so eine Idee gekommen… ;) ) Der “Turboknopf” von Wordpress hat mich jetzt dazu gebracht, mich mit dem Thema mal intensiver zu beschäftigen.

Verschiedene Ansätze zur Architektur von offline Applikationen und Synchronisierungsmechanismen sind hier beschrieben.

Bestandteile von Gears und wozu sie da sind:

  • ein lokaler Proxy (genannt local server), der dafür verantwortlich ist zu entscheiden, ob eine Ressource offline, oder online verwendet werden soll, ansonsten würde bei nicht bestehender Netzwerkverbindung eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt, dass die aufgerufene URL nicht zur Verfügung steht.
  • eine Datenbank, um Daten lokal zu speichern, die beim offline Aufruf der Applikation wieder zur Verfügung stehen.
  • der Workers Pool, eine Art Prozessmodell, welches es erlaubt das eigentliche Verhalten der JavaScript Behandlung, die immer single-threaded ist, zu durchbrechen und mehr als einen Thread zu ermöglichen. In den zuvor genannten Architekturprinzipien kommt das speziell zum tragen, wenn es um die Synchronisation geht, die parallel zu dem gemacht wird, was an der Oberfläche für den Benutzer sichtbar ist.

Eine der ersten Google Anwendungen, die das Konzept unterstützt, ist der Google-Reader. Beiträge aus RSS-Feeds lassen sich mit dem lokalen Browser synchronisieren und ohne Internetzugang lesen.

Thema: Ajax, Allgemein, Development, Howto, Websitecontent, codehacker, fun, open source, web2.0, wordpress | Kommentare (0)

virtueller EEE PC als Testsystem oder Spielwiese

Donnerstag, 21. August 2008 21:40

Das Zurücksetzen des EEE PC ist zwar in extrem kurzer Zeit gemacht, was aber aufhält ist das Anpassen der Konfiguration, Nachinstallieren von Paketen, usw. Es wäre also nicht schlecht, eine Spielumgebung zu haben, um Dinge auszuprobieren, bevor man sie auf dem eigentlichen EEE PC macht, stichwort virtual appliance. Asus legt dem Gerät eine Recovery DVD bei, die ein komplettes Image des Wiederherstellungssystems enthält. Mit dieser DVD, einem Linux System und ein wenig Geduld lässt sich ein wunderbares virtuelles Abbild des Systems erstellen, sowohl für den VMWare Player, als auch für Virtualbox. Wie das z.B. via qemu geht, ist hier und hier beschrieben.

Darüber hinaus liegt das Image zusammen mit einem Xandros sdk auch seit einiger Zeit bei Sourceforge. Aus der sdk Umgebung heraus lässt sich ebenfals ein Image für eine virtuelle Machine erzeugen.

Dem Gefrickel steht also nichts mehr im Wege und Unentschlossenen mag das Image vielleicht sogar noch zur Kaufentscheidung verhelfen. :)

Thema: Development, EEE PC, Howto, codehacker, fun, open source, virtualization | Kommentare (0)

Google Maps und TomTom

Donnerstag, 21. August 2008 21:37

Ich persönlich finde, die Google Maps Geschichte wird immer besser, man kann Routen jetzt als Fußgänger/ Radfahrer generieren lassen und durch einfaches click & drag die Route nach eigenem Belieben auf der Karte umherziehen.

Wenn man sich ein wenig mit den Navigationssystemen von TomTom beschäftigt, stellt man fest, dass die Routen, die sich im TomTom anlegen lassen, nichts weiter sind, als die entsprechenden Geokoordinaten und der Straßennamen, abgelegt in einer speziell formatierten Textdatei.

Das sind im Grunde alles Informationen, die Google Maps ebenfalls anbietet, so dass man seine Routenplanung komfortabel am PC machen kann, in dem man alle Stationen, die man abfahren möchte als Zwischenstops in eine Google Maps Route packt. Die sieht man dann als Marker auf der Karte und kann sie ggfs. nachjustieren, oder ändern.

Findige Köpfe haben hier ein Script zur Verfügung gestellt, dem man nur noch die Google Maps URL übergeben muss und es erzeugt ein TomTom .itn File mit der eingestellten Route.

Jetzt einfach das TomTom an den PC anschliessen und die Datei in das Verzeichnis “itn” kopieren, dann steht die Route zur Verfügung.

Ein paar Dinge, auf die man achten sollte:

Damit der Konverter korrekt funktioniert, braucht er zu jedem Marker auf der Karte die Geo Position. Diese wird nicht standardmässig von Google in die URL übernommen. Hierzu einfach die jeden Marker ein wenig hin und her bewegen und Google fügt den Geo Code in das entsprechende Eingabefeld ein.

Mir ist aufgefallen, dass bei vielen Markern die Aktualisierung machmal ein wenig hakt, dann einfach für die noch fehlenden Geo Codes eine neue Karte aufmachen und die Marker dort bewegen.

Auf die gleiche Weise kann man weitere Marker einfügen, da die Marker nach dem Alphabet bezeichnet werden ist die Anzahl an Zwischenstops pro Karte nämlich begrenzt.

Vor dem Kopieren der Textdatei auf das TomTom empfiehlt es sich, sie noch einmal zu öffnen und sie ggfs. nachzubearbeiten, ich habe beispielsweise bei Umlauten hin und wieder ein Schmutzzeichen festgestellt und das händisch korrigiert.

Thema: Ajax, Development, Howto, codehacker, fun, stuff for nerds, web2.0 | Kommentare (1)

Asus EEE PC als Dualboot System

Mittwoch, 20. August 2008 21:09

Anfangs war ich von der Xandros Installation auf dem EEE PC nicht so ganz begeistert, weil eine Reihe von für mich wichtigen Programmen (Bluefish, make, etc.) nicht vorhanden sind. Was aber eindeutig für dieses System spricht, es ist vorkonfiguriert und funktioniert nahezu out of the box. Daher wollte ich es nicht platt machen und habe mich dazu entschlossen über den Card Reader mittels einer SDHC Karte das System als Dual Boot System zu betreiben. So kann ich mit dem System frickeln, welches auf der Karte ist und im Notfall immer noch auf das Xandros System zurückgreifen.

Ich wollte mir die Installation auf der Karte möglichst einfach machen und bin nach ein wenig Googelei auf die Beiträge von Matthias Schlenker gestoßen. Der bietet ein Ubuntu Image an, dass sich per dd auf die SD Karte schreiben lässt und schon hat man ein zweites System parat. Die Beschreibungen, was zu tun ist, sind ziemlich gut, daher werde ich das hier nicht unnötig wiederholen…

Ein Punkt sei angemerkt, der mir noch aufgefallen ist:

Ich kam nicht auf Anhieb mit dem Image ins Netz, weil dort noch Konfigurationsdaten drin waren (Gateway, etc.) die ich anpassen musste.

Das  Software Update klappte tadellos und auch der hier beschriebene Neubau der W-LAN Treiber mit diesem Skript liefen wie am Schnürchen.

Falls jemand eine größere Karte hat, als das angebotene Image (4GB), auch das Ausdehnen des Images auf grö0ere Karten ist in einem Artikel beschrieben.

Ich kann nur sagen, Danke schön! :)

Thema: Development, EEE PC, Howto, codehacker, fun, open source, stuff for nerds | Kommentare (0)

neues laut.fm plugin online

Sonntag, 20. Juli 2008 19:27

Nachdem ich in der letzten Woche den coolen Service von laut.fm entdeckt und mich gleich mal für einen Testaccount gemeldet habe, war ich so begeistert von der Idee, dass ich kurzerhand ein kleines Plugin programmiert habe, um den Player in die Sidebar einbinden zu können. Über das Adminmenü lässt sich der Name der Radiostation einstellen, die abgespielt werden soll.

So kann man die eigene Station dort eingeben, oder eine beliebige andere…

Als weitere Konfigurationsfeatures kommen irgendwann vielleicht noch die Farbe und Größe des Players hinzu.

Zu finden ist das Plugin hier und bald auch in der Wordpress Plugin Database.

Thema: Development, blogging, codehacker, fun, open source, stuff for nerds, wordpress, wp-plugins, wp-themes | Kommentare (0)

Full Desktop Mode für Asus EEE PC aktivieren

Sonntag, 13. Juli 2008 21:27

Die Standard-Benutzeroberfläche des EEE PC (mit Xandros Linux) ist optimiert für das kleine Display, sprich große Icons für die vorhandenen Applikationen. Das ist zweckmässig für die Benutzung, aber speziell, wenn man eigene Appplikationen starten will, die man nachträglich installiert hat, findet man die dort nicht wieder. Für diese Fälle bietet sich der Full Desktop Mode an, um den zu aktivieren, braucht es lediglich 2 weitere Pakete:

  • Terminal öffnen (Strg-Alt-T) und sudo bash eingeben
  • apt-get update
  • apt-get install kicker ksmserver

fertig! Wenn man jetzt das Shutdown Menü öffnet, findet siich dort ein Eintrag für den Full Desktop Mode.

Wichtig: Wenn man im Full Desktop Mode arbeitet ist das Tastaturlayout standardmässig auf “EN” eingestellt, das stellt man spätestens fest, wenn man Umlaute eingeben will
.

Unter “Launch->Kontrollzentrum->Angeschlossene Geräte->Tastaturlayout” kann man das deutsche Tastaturlayout einstellen und das englische dektivieren.

Nach einem Reboot ist standardmässig der Full Desktop wieder deaktiviert. Das lässt sich jedoch unter den Personalisierungseinstellungen ändern.

Thema: Allgemein, EEE PC, Howto, fun, open source, stuff for nerds | Kommentare (0)

neuer PC und neue Kategorie

Sonntag, 13. Juli 2008 20:57

Ich habe die Anschaffung eines Asus EEE PC zum Anlass genommen, hier eine neue gleichnamige Kategorie einzurichten und das Blog mal auf eine aktuellere Version upzudaten.

Alles, was ich mit dem Teil zukünftig ausprobiere, wird dort zu finden sein…

Thema: EEE PC, Howto, blogging, fun, stuff for nerds | Kommentare (0)

Debian 4.0r3 Installation auf der NSLU2

Mittwoch, 12. März 2008 21:33

Da ich ohnehin zu Hause fast nur mit Linux arbeite, sollte natürlich auch meine frisch erworbene NSLU2 eine Linux Installation bekommen… Distributionen gibt es ja eine ganze Menge, ich habe mich für Debian entschieden, weil ich da am meisten zu Hause bin.

Das Setup:

  • Die NSLU2 mit 266 MHz
  • Binary für die Firmware
  • Original Firmware
  • ein 2 GB USB Stick (der bleibt zunächst mal ab!)
  • ein Kabel zum Router

Eins vorweg: Wenn das Flashen der Firmware nicht den gewünschten Effekt hatte, oder man etwas vergurkt hat, kann man mit der Original Firmware den Ursprungszustand immer wieder herstellen, es kann also nicht viel passieren. Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Firmware Update auf die Slug zu bringen, entweder über die Weboberfläche der Original Firmware, oder über ein Terminal mit dem Tool upslung2. Ich beschränke mich hier auf die Installation via Terminal, weil das abbruchsicherer ist.

Vorbereitungen:

Ich habe die Slug auf der Original-Firmware so eingestellt, dass Sie ihre IP per DHCP bezieht, das bleibt erstaunlicherweise nach dem Flashen auch so erhalten. Als nächstes bringt man die Slug in den Update Modus.

  1. Ausschalten und den Reset Knopf auf der Rückseite des Gerätes mit einem spitzen Gegenstand gedrückt halten (Bleistift, Büroklammer).
  2. Das gerät einschalten und die Status LED beobachten, die erst leicht orange ist und dann die Farbe ändert. Entgegen vielen Howtos war es bei mir nicht grün, sondern ein dunklerer Orangeton, das scheint wohl mit dem Baujahr des Gerätes zusammenhängen…
  3. Wenn sich die Farbe ändert, den Reset Knopf sofort loslassen, die Status LED blinkt nun abwechselnd grün / orange, das Zeichen, das die Slug bereit zum Update ist.

Jetzt muß man die neue Firmware auf die Slug bringen:

upslug2 –target=”xx:xx:xx:xx:xx:xx” –image=”Imagedatei.img”

 

Ich habe dazu unter Ubuntu Root Rechte benötigt, um das tun zu können. Noch ein Wort zur Firmware: Ich habe nicht das Original Debian Image für ARM Prozessoren verwendet, da dieses die proprietären Treiber für das Netzwerkinterface der NSLU2 nicht beinhaltet sondern eine angepasste Version, die schon alles an Bord hat.

Der Ladebalken ist selbsterklärend und nach Abschluß der Image Installation bottet die NSLU2. Jetzt ist es an der Zeit, den Stick einzustecken und mit der Installation zu beginnen. Ich habe bei mir festgestellt, dass die Status LED nach dem Booten des Debian Images orange bleibt, während sie bei der original Firmware immer grün war, aber dennoch funktioniert alles.

Wie startet man die Installation?

Den abgeschlossenen Boot Prozess der Firmware kann man daran festmachen, dass sich die Slug mit 3 kurzen Pieptönen meldet, Wenn Sie am Router hängt, ist sie jetzt erreichtbar und man kann sich per ssh darauf verbinden:

ssh installer@192.168.1.xx

Das Passwort lautet “install”. nach der Anmeldung erscheint ein Menü, wo man zwischen dem Debian Installer und einer Shell wählen kann. Die Shell erweist sich als nützlich, wenn man später während der Installation ein Auge auf die Prozesse haben will.

Zur Benutzung des Installers ist nicht viel zu sagen, eine ausführliche Installationsanweisung für diejenigen, die eine brauchen, findet sich hier. Wichtig: Bevor man mit der Installation beginnt braucht man die entsprechenden Module für USB Unterstützung, damit der Stick erkannt wird und ausserdem die Module für das Partitionierungstool. Die lassen sich bewuem über den Installer auswählen und werden aus dem Internet nechgeladen.

Module zuwaehlen

 

Tip für die Partitionierung: Die Slug hat nur 32 MB Speicher, wenn der Swap Bereich zu klein gewählt wird, bricht die Installation möglicherweise ab. Ich habe mit 500 MB Swap gute Erfahrungen gemacht und die Partitionen vorher auf einem anderen Rechner auf den Stick aufgebracht und formatiert, dann braucht man sie nur noch einbinden und die Installation kann losgehen.

Nach Abschluß der Installation einmal booten und die Slug startet das Betriebssystem vom USB Stick. Fertig ist der Server fürs Homelan…

Thema: Allgemein, Howto, fun, open source, slug / nslu2, stuff for nerds | Kommentare (0)