Mosquitto mqtt Message Broker auf der Synology

Nicht immer stehen für alle Geräte und Dienste, die man in seiner Homeautomatisierung verwenden möchte, die passenden Möglichkeiten bereit, alles unmittelbar in die Steuerungszentrale einzubinden.

Eine Möglichkeit dennoch Daten aus nicht direkt verbundenen Quellen in einer Steuerungssoftware wie Domoticz o.Ä. zu verwenden ist ein Message Broker. Im Umfeld der Gerätevernetzung hat sich dazu beispielsweise das leichtgewichtige Telemetrieprotokoll mqtt etabliert, das nach dem publish-subscribe Ansatz funktioniert. Verbundene Geräte können also Zustandsdaten, Ortsangaben usw. an den Message Broker übermitteln, ein Beispiel dafür wäre owntracks.

Für die Protokollimplementierg gibt es eine Reihe von verfügbarer kommerzieller, aber auch OpenSource Software. Ich habe mich für Mosquitto entschieden, weil es dazu ein Synology Package der Synocommunity gibt.

Nach der Installation läuft der Dienst zunächst ohne Authentifizierung und ohne TLS am Port 1883. Um die Funktionalität zu testen, brauch es einen Client. Ich verwende die Chrome Erweiterung MQTTLens. Wie man damit umgeht, ist hier so gut beschrieben, dass ich dazu selber nichts schreiben muss.

Authentifizierung in Mosquitto mit Username / Passwort:

Dafür bringt mosquitto ein Kommandozeilenwerkzeug zur Erzeugung eines Passwortfiles mit dem Namen mosquitto_passwd mit, zu finden im Ordner bin der Mosquitto Installation. Um ein Passwortfile mit dem Namen mqpass im aktuellen Verzeichnis für den Benutzer test zu erzeugen reicht:

./mosquitto_passwd -c ./mqpass test
dann wird eine entsprechende Datei angelegt. Jetzt muss man Mosquitto noch beibringen, diese zu verwenden. Hierzu müssen in der mosquitto.conf Datei im Verzeichnis var der Mosquitto Installation die folgenden beiden Einträge verändert werden:

allow_anonymous false    # war vorher True

password_file Pfad/zu/mqpass # Pfad zu mqpass muss eingeben werden

Nach einem Neustart des Dienstes stellt man fest, dass man sich wie bisher nicht mehr verbinden kann und das erst wieder möglich ist, nachdem Benutzernamen und Passwort eingegeben wurden…

Ein paar Links zum Thema:

MQTT und Owntracks – Livetracking

DIY Latitude

Caschis Blog

Mosquitto und Websockets

 

Hausautomatisierung Sammelthread

In einem Blog wie diesem darf wohl auch das Thema Hausautomatisierung und dessen Technikspielereien nicht mehr fehlen. Bereits eine kurze Internetsuche zeigt, dass das ein Riesenfeld ist, in dem man Unmengen von Zeit und noch mehr Geld versenken kann und trotzdem nie Licht am Ende des Tunnels sieht. Es ging mir jedenfalls so, dass mich jeder Ausschnitt eines Themas, bei der Recherche zu immer neuen Themen, neuer Hardware, x verschiedenen Softwarelösungen und Dutzenden von Blogs und Tutorials mit Argumenten für und gegen Alles geführt hat…

Weil ich trotzdem Lust habe, mich damit zu beschäftigen wird hier im Laufe der Zeit eine Reihe von Artikeln entstehen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Dieser Post wird dabei so eine Art Überblick bleiben, den ich ständig fortschreibe und der auf die weiteren Beiträge verweist. So fügen sich die Fragmente vielleicht etwas besser zusammen, als nur über die Tags und Kategorien…

Im Vordergrund wird dabei vor allem Spaß und Neugier stehen, ob also jemals eine „Komplettlösung“ dabei herausspringt, weiß ich jetzt noch nicht…

  1. Grundlagen und Informationsquellen
  2. Was soll erreicht werden
  3. verwendete  bzw. getestete Software
    1. Steuerungszentrale Home Assistant
    2. Message Broker
  4. verwendete Hardware
  5. Sonstiges

Handy als GPS Tracker mit My Tracks

Wer immer schon mal wissen wollte, wie lang die berühmte Runde um den Block, oder die übliche Joggingstrecke eigentlich ist, der sollte sich my Tracks anschauen. Mit der App lassen sich Tracks aufzeichnen und auf dem Handy / der SD Karte speichern. Bei den Formaten kann man zwischen CSV, GPX und KML Dateien wählen, die man sich und anderen per Mail zusenden kann.

Ebenfalls möglich ist eine Veröffentlichung der aufgezeichneten Daten bei Google, auf Karten, oder innerhalb von „Texte und Tabellen“. Dort werden Entfernungen und Durchnittsgeschwindigkeiten, etc. in eine Tabelle eingetragen, die man jeweils noch mit Datum, Tags usw. versehen kann.

Wer Twitdroid installiert hat, kann seine aufgezeichneten Strecken auch als Tweet zu Twitter schicken.

In manchen Versionen ist das Hochladen zu Google Karten etwas buggy, hier geben aber die Versionsdiskussionen Aufschluss über auftretende Probleme.

Ein paar Apps, die sich gemeinsam mit my Tracks benutzen lassen, finden sich hier.

KML und GPX Dateien von Routen online erstellen

Ich suche eigentlich schon eine Ewigkeit nach einer Möglichkeit, Routen, die man auf einer Karte, egal, ob GoogleMaps, oder OSM, visualisiert hat dauerhaft zu speichern und wann ich will,wieder auf einer Karte zu visualisieren. Bei GMaps beispielsweise lassen sich Ergebnisse des Routenplaners nicht in eigene Karten übernehmen. Auf GPSies bin ich jetzt aber fündig geworden. Der Dienst bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, Strecken zu erstellen und zu veröffentlichen. Beim Kartenmaterial hat man nicht nur Google zur Auswahl, sondern auch Kartenmaterial von MS und OSM. Tracks und Roten lassen sich in diversen Formaten herunterladen und auch wieder importieren, auch ein direktes Speichern auf bestimmten Geräten ist möglich.

Tracks lassen sicch sehr einfach erstellen, man gibt einfach den Zielort ein und setzt einen Punkt auf der Karte, je nachdem, ob man die Option „Wegen folgen“ gewählt hat, wird die Entfernung zwischen zwei Punkten, die man gesetzt hat entweder querfeldein, oder entlang von Straßen auf der Karte visualisiert. Neben Informationen zur Gesamtlänge der Strecke wird unter anderem auch ein Höhenprofil angezeigt. Ein Wiki hilft bei Fragen, oder Problemen.

Eigentlich genau, was ich gesucht habe. So lassen sich Routen dokumentieren und beispielsweise im eigenen Blog anzeigen. WordPress beispielsweise bietet hierfür verschiedene Plugins, die kml oder gpx Dateien anzeigen.