Hausautomatisierung – Zentrale mit Home Assistant

Eine der Softwarelösungen für die Zentrale, die ich ausprobiere ist Home Assistent. Die Installation auf der Synology ist schnell gemacht, es gibt ein Paket der Synocommunity.

Wie die Installation von 3rd Party Paketen auf der Synology funktioniert, ist auf der Homepage der Synocommunity beschrieben.

Wenn das Paket installiert und der Dienst gestartet ist, erreicht man die Weboberfläche über den Port 8123. Dort gibt es zunächst nicht viel zu sehen, ausser einer Oberfläche in der noch nichts konfiguriert ist, die aber mit Links auf die entsprechenden Dokuseiten verweist.

Einträge für Komponenten usw. kann man schnell hinzufügen, indem man die entsprechenden Passage der Datei configuration.yaml hinzufügt. Für jede Änderung muss der Dienst neu gestartet werden.

Auf der Synology liegt Home-Assistant im Verzeichnis des /Volumes/@appstore/

Was YAML ist, kann man hier nachlesen, wer auf Probleme mit seiner Konfiguration stößt, oder eingetragene Änderungen im Frontend nicht auftauchen, findet auf der Homepage von Home-Assistant viele Beispiele und sollte auch einen Blick in die Logdatei werfen, das hat mich letztlich auf die richtige Spur gebracht.

Zwischenfazit nach einigen Versuchen, Konfigurationseinstellungen für einen online Wetterdienst, die vorhandene Fritzbox, oder die Amazon Fire TV Box vorzunehmen:

Es ist mir nicht gelungen. Es fehlen Python Module in der Synology-Home-Assistant Installation, Konfigurationseinstellungen sind deprecated und und und… Eine sinnvolle Installation auf der Synology ist meiner Meinung nach nicht ohne weiteres möglich, viel zu buggy und kaum verfügbare Hinweise im Netz, die sich tatsächlich auf die Synology Installation beziehen. Verglichen mit der Demo Webseite scheint es auch ein alter Softwarestand zu sein.

Da mir die Software und der dokumentierte Funktionsumfang dennoch gut gefallen, habe ich mich kurzerhand entschlossen, einen Raspberry Pi aufzusetzen und damit einen neuen Versuch zu machen.

Die Installationsanweisungen sind hier beschrieben. Mit wenigen Einträge für einen Online Wetterdienst wie Forecast.io oder Ähnliches sieht das dann schnell so aus:

raspberry home-assistant

raspberry home-assistant

 

Hausautomatisierung – Was soll erreicht werden

Die wohl wichtigste Frage für meine Hausautomatisierungsspielereien lautet: Was soll eigentlich erreicht werden? Aufgekommen ist das Thema durch Überlegungen, die Beleuchtung in Teilen der Wohnung zu ändern und dabei ein paar ungünstig platzierte Schalter durch Funkschalter zu ersetzen / zu erweitern.

Per Funk fernbedienbare Elektronikkomponenten gibt es wie Sand am Meer und in so ziemlich jedem Laden mit einem Elektroniksortiment bis hin zu den bekannten Discountern. Vieles davon sind aber proprietäte Lösungen, die schlecht oder gar nicht erweiterbar sind. Erweiterbar sollte es aber sein, außerdem so, dass man nicht gleich Unsummen investieren muss, vielleicht sogar vorhandene Dinge nutzen kann, bzw. auf frei verfügbare Komponenten, speziell bei der Software und den verwendeten Standards aufsetzen kann.

Bei der vielen Recherche blieb zunächst das übrig:

  • vorhandene Synology Diskstation oder Raspberry Pi als Zentrale verwenden
  • frei verfügbare Softwarelösungen für die Zentrale ausprobieren
  • zunächst vorhandene Komponenten (Mobiltelefon, Netzwerkgeräte) integrieren
  • Presence Detection
  • Integration von Beleuchtung und Funkschaltungen
  • nicht nur fernbedienen sondern regelbasiert steuern

Hausautomatisierung Informationsquellen

In diesem Thread sollen im Laufe der Zeit die Informationsquellen zusammenkommen, die mir bei meiner Beschäftigung mit dem Thema nützlich erschienen sind. Vielleicht helfen sie dem ein oder anderen beim Einstieg in das Thema oder bei der Umsetzung einzelner Aspekte.

Eine generellen Überblick kann man wie so oft durch einen Wikipedia Artikel bekommen. Wichtig ist vielleicht zu erwähnen, dass es bei der Automatisierung nicht nur um die Fernbedienbarkeit von Komponenten geht, sondern auch um die Integration und die Interaktion der verwendeten Komponenten untereinander. Siehe auch hier.

Das PC-Magazin hat einen Überblick über die Funkstandards. Smarthomewelt bietet einen Überblick über verschiedene Systeme.

Viele nützliche Informationen speziell in Sachen Z-Wave und Fibaro habe ich bei siio gefunden.

Eine gute Quelle ist auch hackster.io z.B. mit einem Artikel über Home Assistant.

Hausautomatisierung Sammelthread

In einem Blog wie diesem darf wohl auch das Thema Hausautomatisierung und dessen Technikspielereien nicht mehr fehlen. Bereits eine kurze Internetsuche zeigt, dass das ein Riesenfeld ist, in dem man Unmengen von Zeit und noch mehr Geld versenken kann und trotzdem nie Licht am Ende des Tunnels sieht. Es ging mir jedenfalls so, dass mich jeder Ausschnitt eines Themas, bei der Recherche zu immer neuen Themen, neuer Hardware, x verschiedenen Softwarelösungen und Dutzenden von Blogs und Tutorials mit Argumenten für und gegen Alles geführt hat…

Weil ich trotzdem Lust habe, mich damit zu beschäftigen wird hier im Laufe der Zeit eine Reihe von Artikeln entstehen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Dieser Post wird dabei so eine Art Überblick bleiben, den ich ständig fortschreibe und der auf die weiteren Beiträge verweist. So fügen sich die Fragmente vielleicht etwas besser zusammen, als nur über die Tags und Kategorien…

Im Vordergrund wird dabei vor allem Spaß und Neugier stehen, ob also jemals eine „Komplettlösung“ dabei herausspringt, weiß ich jetzt noch nicht…

  1. Grundlagen und Informationsquellen
  2. Was soll erreicht werden
  3. verwendete  bzw. getestete Software
    1. Steuerungszentrale Home Assistant
    2. Message Broker
  4. verwendete Hardware
  5. Sonstiges

Temporäre Tonaussetzer beim Amazon Fire TV

Nachdem sie jetzt einige Wochen tadellos funktioniert hat, hat die Amazon Fire TV Box (AFTV) seit kurzem hin und wieder Tonaussetzer. Die äußern sich so, dass der Ton mitten in der Wiedergabe aussetzt. Hin und wieder lässt es sich durch pausieren / fortsetzen der aktuellen Wiedergabe regeln, aber die Ausfälle lassen sich dadurch nicht auf Dauer beheben…

Nach einiger Suche bin ich hier einer Lösung auf die Spur gekommen. In meinem Setup ist die Box mit einem Amazon HDMI Kabel mit dem Fernseher verbunden, an dessen Kopfhörerausgang ein Funkkopfhörer angeschlossen ist. Da scheint es offensichtlich einen Zusammenhang zu geben, zwischen dem angeschlossenen Kopfhörer und den Default-Tonoptionen des AFTV.

Seit ich in den Einstellungen des AFTV die Optionen für den Ton fest auf das HDMI Signal eingestellt habe, sind keine Aussetzer mehr aufgetreten.

lokale Avatare zu WordPress hinzufügen

Um ehrlich zu sein, der ganze Avatarkram mit den sozialen Netzwerken usw. hat mich nie besonders interessiert. In einem anderen Blog verwende ich allerdings seit kurzem ein Theme, das zu allen Beiträgen einen Platzhalter für einen Autorenavatar vorsieht.

Kein Problem, hab ich gedacht, füge ich eben ein Bildchen ein und fertig… Aber wo? In den Einstellungen bin ich nur an einer Stelle (Einstellungen > Diskussion) fündig geworden, wo ich statt des standardmäßig verwendeten „Mystery Man“ Piktogramms nur Avatare von Gravetar und sonstigen Dienstein einstellen kann, allerdings nichts lokales. Das wird nach meiner Recherche derzeit nicht nativ von WordPress unterstützt. Schade eigentlich…

Abhilfe  schafft hier allerdings das Plugin wp-Benutzer-Avatar. Damit ist es möglich ein Bild aus der lokalen Mediathek als Avtar im Blog einzustellen. Es scheint auch Multiuser-Blogs zu unterstützen, allerdings habe ich das nicht getestet, da ich es nicht benötige.

Synology Cloud Station nur im LAN betreiben

Die DSM Software von Synology verfügt schon seit einer ganzen Weile über die Möglichkeit, einen eigenen Cloudspeicherdienst zu betreiben, die sogenannte Cloud Station. Bisher hat mich das nicht besonders gereizt, da ich nicht die Notwendigkeit habe, von unterwegs auf mein NAS System zuzugreifen, dabei spielen auch Sicherheitserwägungen eine Rolle.

Im eigenen LAN eine Cloud zu haben, die sich mit verschiedenen Endgeräten synchronisiert wäre aber dennoch nützlich, also habe ich eine Konfiguration aufgesetzt, die das Ganze auf das LAN beschränkt. D.h. ich verzichte auf das von Synology angebotene Quick Connect, dem ein DNS Dienst mit Portforwarding via zentraler Synology Infastruktur zugrunde liegt…

Serverseitig wird die Cloud Station gestartet, Quickconnect bleibt deaktiviert, das heißt, die Diskstation bekommt auch keine Qucickconnect ID vergeben. Das ist wichtig für den Zugriff via Client.

quickconnect

Der Client läuft bei mir auf Fedora 21 den Download findet man auf der Supportseite von Synology. Installiert wird über die Paketverwaltung.

Einrichtung: Startet man den Client, zeigt sich der folgende Dialog für die Einrichtung der Zugangsdaten:

client

Obwohl in Zeile 2 eigentlich nach Quickconnect ID, oder Domainname gefragt wird, kann man dort die IP-Adresse der Disk Station eingeben und nach der Zertifikatsabfrage funktioniert die Anmeldung.

Wie man die Synchronisationsordner anschließend konfiguriert, ist in vielen Anleitungen im Netz beschrieben, das führe ich hier nicht separat aus.

selbstgehosteter Bookmarkdienst

Spätestens, seit es den delicio.us Bookmarkdienst nicht mehr in der damaligen Form gibt, war ich auf der Suche nach einem praktischen Ersatz, am liebsten etwas selbst Betriebenes, womit auch der Mozilla Sync Service ausscheidet. Einen eigenen Sync Server zu betreiben, der sich nahtlos mit dem Firefox Sync integriert ist ein ziemlicher Krampf, das habe ich auch schnell sein gelassen.

Weil immer noch aktuell, bin ich bei der Suche inzwischen auf Shaarli gestossen und teste es aktuell. Das läuft auf einer Sandard LAMP Infrastruktur, braucht keine Datenbank und ist schnell installiert und konfiguriert. Damit eignet es sich auch gut für eine Installation auf einem NAS System, oder einem Raspberry-Pi.

Die Benutzung passiert über ein Bookmarklet, das so ziemlich in jedem gängigen Browser funktioniert. Schön sind Funktionen, wie beispielsweise die Tagcloud, oder der Import bestehender Firefox Bookmarks…

Als Lesetip noch ein externer Artikel zu selbsgehosteten Alternativen für populäre Alltagsadienste

Office Jet in Fedora 21 einrichten

Einer der wenigen Gründe für die weitere Verwendung meiner Windows Installation ist die Benutzung eines All in one Geräts von HP zum Scannen und Drucken…

In einer frischen Fedora 21 Installation habe ich den Scanner nun so zum Laufen gebracht:

Die herkömmliche Druckereinrichtung über die grafische Oberfläche sorgt lediglich dafür, dass der Drucker ordnungsgemäß erkannt und eingerichtet wird. Versuche mit Simple Scan erkennen das Gerät so nicht und verwenden stattdessen die im Laptop eingebaute Webcam um einen „Scan“ zu erfassen. Die Recherche im Netz bringt einen sehr schnell zu den Tools der hplib, die auch schon installiert sind. Ein Versuch, hp-setup in der Konsole zu starten resultiert allerdings in diesem Fehler:

warning: Qt/PyQt 4 initialization failed.

Ich habe folgendes Paket + Abhängigkeiten installiert:

yum install python-qt4

und danach die interaktive Variante versucht:

hpsetup -i

Dann startet der Installationsassisten und führt einen durch die Einrichtung von Drucker, Fax, Fax-Header und den zugehörigen Queues.

Update: ein erneuter Test hat gezeigt, dass die Installation von python-qt4 nicht erforderlich ist, Im interaktiven Setup funktioniert es auch so.

Ein anschließender Test mit Simple Scan funktioniert dann. Auch XSane erkennt das Gerät danach beim Programmstart.

Raspberry UPiS powering modes und Prioritäten

Wie bereits beschrieben, verfügt das UPiS Modul über 3 Alternativen zur Stromversorgung des Raspberrys Alle Varianten gehen davon aus, dass der Hardwareswitch eingeschaltet ist:

  • der sogenannte EPR Mode External Cable Powering: Damit kann über den mittgelieferten Stecker eine Stromquelle mit einer Spannung zwischen 7V und 18V Gleichstrom anngeschlossen werden. Alternative Stromquellen werden dadurch gekappt, ein etwa angeschlossenens Micro-USB Kabel kann dann zum Zugriff per PC verwendet werden.
  • USB Mode: Wenn nur ein USB Kabel an das UPiS Modul angeschlossen ist, erfolgt die Stromversorgung auf diesem Weg.Wird das Kabel getrennt, erfolgt eine Versorguung über den Akku.
  • BAT Mode zur Versorgung per Akku: Wenn im Akkubetrieb wieder ein Kabel angeschlossen wird, erfolgt eine Umschaltung auf die Kabelverbindung laut Manual nach 3,6 Sekunden, die verwendet werden, um die Stabilität der Stromversorgung zu prüfen.

Der ursprüngliche Modus, die Kombination aus Raspberry und UPiS über den Micro-USB Anschluß des Raspberry zu versorgen, ist ebenfalls möglich, wird allerdings erst ab einer bestimmten Firmware Version unterstützt.